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Unterspritzen von Augenringen

Kommen wir nun zu einer Behandlungsform, die sich im rein ästhetischen beziehungsweise kosmetischen Bereich bewegt. Die Rede ist vom so genannten Unterspritzen von Augenringen. Dazu wird meist Hyaluronsäre verwendet, ein Bestandteil der extrazellulären Matrix (EZM) bei Wirbeltieren.

Wichtig zu wissen ist, dass das Unterspritzen von Augenringen mit Hyaluronsäure eine rein kosmetische Behandlung darstellt, welche keine Auswirkung auf die eigentlichen Ursachen der Augenringe hat. Sie kommt daher nicht für Menschen infrage, deren Augenringe auf eine tiefer liegende körperliche oder seelische Störung beziehungsweise eine Krankheit hinweisen.

Auf der anderen Seite gibt es Menschen - insbesondere Frauen – die im Augenbereich über eine besonders dünne Haut verfügen und deren Bindegewebe nicht unbedingt das stärkste ist. Solche Menschen neigen meist besonders stark zur Bildung von Augenringen, dazu reicht oft schon ein Wetterumschwung, eine Erkältung oder ähnliches. Wenn Sie auch zu diesen Menschen zählen und Ihnen Ihre Augenringe regelmäßig großen Verdruss bereiten, können Sie über ein Unterspritzen mit Hyaluronsäure nachdenken.

Die Behandlung läuft in der Regel so ab, dass der zu unterspritzende Bereich zunächst mithilfe einer speziellen Salbe für eine kurze Zeit betäubt wird. Anschließend nimmt der Arzt eine Spritze mit extrem feiner Kanüle und sticht an mehreren Stellen um die betreffende Partie ein, um das Gel gleichmäßig darunter zu platzieren. Das Ganze dauert nicht lange und wird anschließend mit einem Kompressionsverband abgedeckt. Es kann nach der Behandlung zunächst zu einer Schwellung kommen, die aber in der Regel innerhalb weniger Stunden abklingt. Bei wenigen Patienten verfärbt sich die behandelte Partie blau, was durchaus über mehrere Tage anhalten kann.

Die Hyaluronsäure wird vom Körper in der Regel sehr gut aufgenommen und mit der Zeit von selbst abgebaut. Bei einer korrekt durchgeführten Behandlung kann das Ergebnis für einen Zeitraum von bis zu zwei Jahren anhalten. Danach ist eine erneute Behandlung notwendig.


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