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Augenringe FAQ

Trotz ausführlicher Aufklärung bleiben bei vielen Menschen immer noch Fragen zurück, welche die Behandlung von Augenringen betreffen. Nachfolgend haben wir die wichtigsten und am häufigsten gestellten Fragen rund um das Thema Augenringe übersichtlich zusammengefasst.

Sind Augenringe ein rein kosmetisches Problem?

Grundsätzlich nicht. Augenringe deuten - von wenigen Ausnahmefällen abgesehen - auf eine körperliche und/oder geistig-seelische Störung hin und können somit als Alarmzeichen des Körpers gewertet werden. Die einzige Ausnahme besteht in der Hyperpigmentierung der Hautpartien um die Augen, welche häufig erblich bedingt ist.

Was ist eine Hyperpigmentierung?

Von einer Hyperpigmentierung spricht man, wenn an bestimmten Stellen der menschlichen Haut eine Überzahl an Pigmenten vorhanden ist. Die Pigmente sorgen dabei für die Färbung der Haut. Sind zu viele davon vorhanden, wird die Haut dunkler. Bei einigen Menschen ist die Hyperpigmentierung erblich bedingt und zeigt sich oft im Bereich der Augen, da die Haut hier besonders dünn ist.

Wie wirkt sich die Ernährung auf Augenringe aus?

Mediziner empfehlen, bei vorhandenen Augenringen nach Möglichkeit auf gefrorene, gebratene und konservierte Speisen zu verzichten. Auch Salat, Bohnen und Erdnüsse sollten - wenn überhaupt - nur in geringen Mengen gegessen werden. Wichtig ist, den körpereigenen Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen mit viel Obst und Gemüse zu decken.

Warum wird immer wieder empfohlen, Hämorrhoidencreme bei Augenringen anzuwenden?

Es handelt sich hierbei um ein so genanntes Hausmittel, von vielen Menschen auch als „Geheimtipp“ bezeichnet. Durch ihre austrocknende Wirkung soll Hämorrhoidencreme dafür sorgen, dass sich die Gefäße unter der Haut zusammenziehen und somit nicht mehr so deutlich durch die Haut sichtbar sind. Experten warnen jedoch davor, Hämorrhoidencreme zur Behandlung der Augenringe zu benutzen, da diese an der empfindlichen Hautpartie um die Augen irreparable Schäden hinterlassen kann.

Ist das Unterspritzen mit Hyaluronsäure oder Eigenfett sinnvoller?

Das kann man nicht pauschal sagen. Jede Behandlungsform birgt ihre ganz eigenen Vor- und Nachteile. So wird Eigenfett in der Regel besser vom Körper aufgenommen, dabei besteht allerdings die Gefahr von Verhärtungen und Unebenheiten. Außerdem dauert der Heilungsprozess länger als bei der Behandlung mit Hyaluronsäure, bei der allerdings immer das Risiko der Unverträglichkeit besteht.

Warum bekommt man Augenringe, wenn man müde beziehungsweise gestresst ist?

Wer einige Nächte zu wenig geschlafen hat, bemerkt in der Regel dunkle Schatten unter seinen Augen. Sie entstehen dadurch, dass in Blut und Lymphflüssigkeit zu wenig Sauerstoff vorhanden ist und sich diese Flüssigkeiten somit dunkler verfärben. Grund für den Sauerstoffmangel ist, dass der Körper den Sauerstoff zur Aufrechterhaltung wichtiger Funktionen an anderen Stellen dringend benötigt.

Worauf können Augenringe sonst noch hinweisen?

Augenringe, die nicht erblich beziehungsweise durch eine Hyperpigmentierung bedingt sind, können neben Müdigkeit und Stress auf viele weitere Ungleichgewichte hinweisen, zum Beispiel eine mangelhafte Ernährung, Flüssigkeitsmangel, Gefäßveränderungen, Eisenmangel, Vergiftungserscheinungen, Allergien, Entzündungen sowie übermäßiger Konsum von Alkohol und anderen Drogen.

Kann die Alternativmedizin zur Behandlung von Augenringen herangezogen werden?

Eindeutig ja. Auch die Alternativmedizin hält zahlreiche Methoden und Mittel bereit, mit denen Augenringe behandelt werden können. Wichtig ist hierbei jedoch, dem ganzheitlichen Ansatz folgend, zunächst die genaue Ursache für die Augenringe herauszufinden und anschließend abzustellen. Wenn die Augenringe dann nicht von selbst verschwinden, kann beispielsweise durch Akupunktur oder spezielle Massagen nachgeholfen werden.


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